Hendrik Haase

Hendrik Haase

Hendrik Haase
Food Activist

Vortrag: „Ist Essen das neue „Pop“?“ am 29.06.2018, 12 Uhr


*1984, Mit-Gründer von K&K ist Künstler, Autor, kulinarischer Kurator und Wurstelier. Als Food-Aktivist und Blogger kämpft er seit Jahren für die Erhaltung des Lebensmittelhandwerks und des kulinarischen Weltkulturerbes. Schreibt u. a. Bücher wie Crafted Meat: die neue Fleischkultur und veranstaltet Events wie Wurst & Bier in der Markthalle Neun.

1: Wovor haben Sie den größten Respekt?
Der Leistung der LandwirtInnen, die Tag für Tag überall auf der Welt bei jedem Wetter auf dem Acker oder im Stall stehen.

+1: Wann haben Sie die besten Ideen?
Beim Arbeiten.

+2: Woran arbeiten Sie gerade?
…an der Rettung des kulinarischen Weltkulturerbes.
…an einer genießbaren und souveränen Zukunft auf unseren Tellern.

+3: Was wollten Sie als Kind einmal werden?
Moderator von Wetten Das?

+4: Was würden Sie gern erfinden?
Einen ethischen Geschmackssinn

+5: Was geht gar nicht?
Überheblichkeit, Nationalismus, Dummheit

+6: Was inspiriert Sie?
– Bauchgefühle
– Inspirierten Menschen beim inspiriert sein zuschauen.

+7: Was sammeln Sie?
Kupfertöpfe & Guss-Pfannen

+8: Wofür sind Sie dankbar?
Für die Sonne, den Wind und den Geruch frisch gefallenen Regens.

Hendrik Haase *1984 ist Diplom Kommunikationsdesigner, Autor, Fotograf, Speaker, Entrepreneur und wird von vielen als Foodaktivist bezeichnet. Er redet und schreibt über Lebens-Mittel, Esskultur und die Herkunft unserer täglichen Nahrung. Als Designer und Fotograf entwickelt er kommunikative Brücken zwischen Acker und Teller, Produkt und Konsument. Als Berater unterstützt er Institutionen, die Politik und Unternehmen auf ihrem Weg zu erfolgreicher Kommunikation und Innovation, wenn es um die Zukunft des Essens geht.

Er publiziert(e) u. a. als Blogger, im Gestalten Verlag, Mairisch Verlag, Psychiatrie Verlag, Handwerk Magazin, enorm Magazin und anderen online Formaten. Als Protagonist und Moderator tritt er in Formaten des öffentlich rechtlichen Rundfunks auf (Arte, ZDF, Jäger & Sammler). Mit seinen Publikationen und Vorträgen an Universitäten, in der Wirtschaft und der Politik versucht er beständig neue Brücken zwischen Acker und Teller, Konsument und Produzent zu bauen.

Hendrik Haase ist Fellow des Kompetenzzentrums für Kultur und Kreativwirtschaft des Bundes, Gewinner des Leaders Club Awards 2017 und Alumni der Studienstiftung des deutschen Volkes. Zusammen mit engagierten Handwerksmetzgern und Köchen revolutioniert er seit 2015 das Metzgerhandwerk und betreibt mit einem bunten Team die gläserne Metzgerei Kumpel & Keule sowie die angeschlossene Speisewirtschaft in Berlin Kreuzberg.

Referenzen:

Wirtschaft: KPMG, ECE, EDEKA, BVMW, Messe Berlin, Transgourmet, Mercedes Bank, Bio Company, Voelkel, Thüringer Zentrum für Unternehmertum, Wirtschaftsförderung Sachsen

Politik: Bundesanstalt für Ernährung, Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung, Deutsche Botschaft Prag, Senatsverwaltung für Justiz & Verbraucherschutz Berlin

Forschung & Wissenschaft: Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Bauhaus Universität, Stockholm School of Economics, Hochschule Anhalt, FH Münster, HU Berlin, Justus-Liebig-Universität Gießen

Institutionen: Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Junges Staatstheater Berlin, Bühnen Halle, Kulturstiftung des Bundes, Slow Food Deutschland e.V., Deutsche Landwirtschafsgesellschaft, Demeter e.V.

Pressestimmen:

„Einer der derzeit wichtigsten Zukunfts-Foodisten.“
Zukunftsinstitut

„In den Augen der Lebensmittelindustrie sind Quereinsteiger wie Hendrik Haase die neuen Partisanen im Kampf um den Konsumenten.“
FAZ

Es ist nicht leicht, eine Bezeichnung für das zu finden, was Hendrik Haase macht. Er selbst nennt sich kulinarischer Aktivist. Er ist 31, hat Kommunikationsdesign studiert und sich früh für Slow Food engagiert; auch weil ihn, den Jungen vom Dorf an der Nordsee, der noch mit Wurstkesseln und der „Ahle Wurscht“ seiner Selbstversorger-Oma aufwuchs, eine Frage sehr beschäftigt hat, als er nach Berlin kam: „Warum ist von dieser Welt, in der sich nachvollziehen ließ, wo unsere Lebensmittel herkommen, so wenig übrig geblieben?“

„Heute lebt Haase in Neukölln, ist aber Teilhaber an einem Landwirtschaftsprojekt. Er baut an, wurstet, organisiert Foodhappenings, bringt Leute zusammen, hält Vorträge, fotografiert, malt und ist Autor.“
Süddeutsche Zeitung

„Anstoßen, überraschen, irritieren — so lässt sich vielleicht am ehesten das Grundmotiv allen Wirkens des Food-Aktivisten beschreiben. Und das ist nicht wenig. Geht es ihm doch um nichts Geringeres als um die Rettung des „kulinarischen Weltkulturerbes“, wie er sagt.“
GLS Magazin